15 Juni (Mittwoch)
Hour: 10:00
Konferenz
Kammersaal
Zahlreiche Studien und Veröffentlichungen haben gezeigt, dass das Hören von entspannender oder klassischer Musik Angstgefühle reduziert, beruhigt sowie sorgt für gute Laune, steigert Ihr prosoziales Verhalten, und vor allem verbessert die Gedächtnisleistung und die Konzentration. Menschen, die regelmäßig klassische Musik hören, sind intellektuell gestärkt, ihre kreativen Fähigkeiten nehmen zu, sie können sich besser konzentrieren und fokussieren, und ihr Gedächtnis kann sich um über 90% verbessern.
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Während der Konferenz werden Fachleute über Musik- und Bewegungstherapie, den Einfluss von Kunst auf den Gedächtnisprozess und das Gedächtnis, einschließlich des auditiven Gedächtnisses, sprechen. Die Referenten werden die Teilnehmenden mit den Gefahren eines Lebens voller Eile, Lärm und Multitasking vertraut machen und ihnen die Möglichkeiten aufzeigen, die Musik und Achtsamkeit bieten. Den Teilnehmenden werden die Ergebnisse einer Forschungsumfrage über die Rolle der Musik im Leben von Seniorinnen und Senioren vorgestellt, die unter mehr als hundert Personen im Alter von über 60 Jahren durchgeführt wurde. Es wird auch einen Vortrag über die medizinischen Aspekte des Gedächtnisses und den so genannten „Gehirnnebel“ geben, von dem viele Menschen betroffen sind, die gegen das Virus kämpfen. Die Konferenz bietet Gelegenheit zum Meinungsaustausch, zur Erweiterung des Wissens und zur Entdeckung der Multifunktionalität von Musik und ihrer außergewöhnlichen Wirkung auf den Alltag.

Die Konferenz wird simultan übersetzt und auf der ZOOM-Videokonferenzplattform übertragen, um so viele Menschen wie möglich zu erreichen, die aus verschiedenen Gründen nicht in die Philharmonie kommen können.

Füllen Sie bitte das Anmeldeformular aus, um an der Konferenz teilzunehmen.



PROGRAMM

10:00 Uhr – ERÖFFNUNG DER KONFERENZ
Agata Kolasińska (Moderation, Leiterin des Bildungszentrums der Philharmonie)

10:15 Uhr – „Gedächtnisprobleme – sollte man sie akzeptieren, ignorieren oder vielleicht behandeln?“
Prof. Dr. habil. Iwona Rotter (Medizinisches Zentrum Sonomed)

10:45 Uhr – „Gedächtnisübungen mit Bild, Ton und Bewegung“
Dr. Edyta Bonk (Entwicklungspsychologin, SWPS-Universität)

11:15 Uhr – „Du wirst diese Tage nie vergessen...“ – Musiktherapie in der Prävention und Therapie für Menschen mit Demenz und Gedächtnisstörungen am Beispiel des Begegnungszentrums.
Szymon Chrobak (Musiktherapeut, Karol-Lipiński-Musikakademie in Wrocław)

11:45 Uhr – FRAGERUNDE

12:00-12:30 Uhr – PAUSE

12:30 – „Die Phonosphäre der Erinnerung – Wort und Klang in der Kunsttherapie für ältere Menschen“
Kalina Cyz (Chefredakteurin TVP Kultura)

13:00 Uhr – „Musik für Senioren – welche Rolle spielt die Musik im Leben der Senioren?“
Dorota Serwa (Direktorin der Mieczysław-Karłowicz-Philharmonie in Szczecin)

13:30 Uhr – "Die Wunderkammer der Erinnerungen"
Dr. Sabine Kroner (Battin e.V. Uckermark/Deutschland)

14:00 Uhr – FRAGERUNDE

14:30 Uhr – ABSCHLUSS DER KONFERENZ

Projektpartner ist Battin e.V.

Das Projekt wird von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit gefördert.
16 Juni (Donnerstag)
Hour: 19:00
Kostenlose Online-Premiere
Im Rahmen des Festivals präsentieren wir eine Reportage über Stettin, gesehen durch die Augen eines Kindes. Wir zeigen die unbekannten Ecken unserer Stadt, vergessene Orte und Mietshäuser, die an die Vorkriegsbewohner und ihre Geschichte erinnern. Monika Szymanik – Bloggerin aus Szczecin, die ein Bildband „Altbauliebe einer Stettinerinnen” mit den Fotos der Stettiner Mietshäuser der Vorkriegszeit und ein Buch „Christel Schubert KINDHEIT 1935-1949“ – übernimmt die Rolle der Protagonistin in dem Filmbeitrag.
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In dem Bildband finden Sie vor allem faszinierende Details an den Fassaden der Mietshäuser, aber auch die Geheimnisse, die sich im Inneren der Gebäude verbergen. Das Buch „Christel Schuberts Kindheit 1935-1949“ ist ein ins Polnische übersetzter Memoirenband von Christel, die einst in einem der Mietshäuser in Stettin lebte. Die Reportage zeigt Szczecin mit den Augen des Kindes, das die Stadt liebt, in der es lebt. Es soll zeigen, wie wichtig Erinnerungen sind und dass die Geschichten und Geheimnisse des deutschen Stettin die Identität des heutigen Szczecin ausmachen. Die Reportage wird in zwei Sprachversionen veröffentlicht.

Das Projekt wird von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit gefördert.
 
17 Juni (Freitag)
Hour: 19:00
Symphonisches Konzert mit dem Publikum
Großer Konzertsaal
Im Rahmen des Festivals "Ich höre gute Töne" gibt es eine Veranstaltung für unsere Musikliebhaber, die sich einen Freitag ohne das Symphonieorchester der Philharmonie nicht vorstellen können. Während des Konzerts werden wir darüber sprechen, dass das Gedächtnis ein Leben lang gepflegt werden muss und dass die Erinnerungen von Seniorinnen und Senioren äußerst wertvoll sind.

Das Freitagskonzert ist daher dem Gedenken und den musikalischen Reminiszenzen vieler Generationen gewidmet. Im Programm sind Werke der klassischen Literatur enthalten, die sich für immer in das Gedächtnis unseres älteren Publikums eingeprägt haben. Das Repertoire wurde auf der Grundlage der Vorlieben und des Geschmacks der Seniorinnen und Senioren zusammengestellt, die an einer Umfrage teilgenommen haben, die von der Direktorin der Philharmonie, Dorota Serwa, durchgeführt wurde. Während des Konzerts werden wir das Ergebnis eines Workshops für Seniorinnen und Senioren präsentieren – Visualisierungen im Einklang mit der Musik, die aus den Erinnerungen der ältesten Musikfreunde bestehen. „Vergissmeinnicht“ wird mit Sicherheit ein unvergessliches Konzert sein, das aus den Erinnerungsstücken der Seniorinnen und Senioren gewoben wird. Das Konzert wird von Moderatoren in zwei Sprachen – auf Polnisch und Deutsch – begleitet. Nach dem Konzert wird die Workshop-Gruppe aus Deutschland und Polen im Café der Philharmonie wieder zusammenkommen.

Projektpartner: Battin e.V.

Das Projekt wird von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit gefördert.
 
18 Juni (Samstag)
Hour: 11:00
Rodzinna gra miejska
Przestrzeń miejska
Die Schnitzeljagd beginnt direkt im Stadtzentrum von Szczecin und ist ein Event für die ganze Familie. Das Spiel zielt darauf ab, die Erinnerung an einzigartige und vergessene Orte in der Stadt wiederzubeleben, neue musikalische Assoziationen zu wecken und die Geschichte dieser Orte in Erinnerung zu rufen. Die Teilnehmenden hören gute Töne durch die Geschichte von Orten und Klangkonnotationen. Vergessene Orte in der Stadt werden dank spezieller Arrangements und der Anwesenheit von Musiker:innen, Animateur:innen und Ehrenamtlichen, die die Teilnehmenden während des Spiels anleiten und informieren, wiederbelebt. An einigen Orten, wie z.B. in geschlossenen Innenhöfen der Mietshäuser, historischen Treppenhäusern, Geschäften, Restaurants und Plätzen, die jeder kennt, werden Stationen aufgebaut, an denen kurze musikalische Darbietungen stattfinden werden. In einer unterhaltsamen und lehrreichen Mischung haben Familien die Möglichkeit, die Stadt und gute Töne spielerisch kennen zu lernen. Während des spielerischen Lernens haben Familien die Möglichkeit, etwas über die Stadt und gute Töne zu erfahren.
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Jüngere und ältere Teilnehmende erfahren mehr über die Geschichte der Stadt, das Gedächtnis, Möglichkeiten zur Förderung der Achtsamkeit und Konzentration sowie aktive Teamarbeit. Die Teams haben die Möglichkeit, die Stadt kennenzulernen, indem sie vorbereitete Aufgaben lösen, die sich an verschiedenen Orten im städtischen Raum befinden und thematisch miteinander verbunden sind. Die Familien erhalten zu Beginn des Spiels speziell vorbereitete Spielkarten mit Hinweisen auf die Orte und die vorbereiteten Aufgaben. Entlang der Route, die an der Philharmonie endet, lernen die Familien ungewöhnliche und in Vergessenheit geratene Orte kennen. Es gibt tolle Preise für die Gewinner, gesponsert von Galeria Kaskada. An der Ziellinie in der Philharmonie können alle Spieler:innen an der Familienaufführung „Herr Klang“ teilnehmen.

Dauer: ca. 2 Stunden
Teams: von 2 bis 6 Personen
Spielroute: Stadtmitte

Die Schnitzeljagd findet in Zusammenarbeit mit den Partnern des Festivals "Ich höre gute Töne" – dem Zentrum für Familieninitiativen, Galeria Kaskada und dem Skandinavischen Haus – statt.

 
Hour: 13:00
Ein Familienauftritt
Kammersaal
Die Aufführung „Herr Klang“ in der Regie von Grażyna Grobelna-Przybyło ist ein Teil des Projekts „Zeitgenössisch für Kinder“, das Theater, Bewegung, Bild, Wort und vor allem moderne Klänge verbindet. „Herr Klang“ ist eine Produktion über Musik, die wie ein Schatten den alltäglichen Spaß, die Langeweile im Regen, die Freuden und Sorgen begleitet. Ein zufällig wahrgenommener Klang ist für uns ein Grund, mit dem Musizieren zu beginnen... Die Vielfalt der Klänge wird mit der Stimme und am Klavier (sogar darin oder daneben) getestet, auch das Bild und die Geste spielen mit.
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Während der Aufführung werden wir die Gewinner:innen der Schnitzeljagd auszeichnen und die Preise verleihen.

Weitere Informationen zum Projekt „Zeitgenössisch für Kinder“
 
19 Juni (Sonntag)
Hour: 17:00
Familienkonzert
Großer Konzertsaal
Kniebeugen, Hampelmänner und Sit-ups helfen, den Körper in Form zu halten. Aber wie halten Sie Ihr Gedächtnis in Form? Ist das in der heutigen Fülle von Informationen und Reizen aller Art wirklich sinnvoll oder ein bisschen verrückt? Wie funktioniert es und was braucht man dafür? Oder könnte auch Musik helfen? Es kommt nämlich manchmal vor, dass wir uns sogar unbewusst an einige Liedfragmente, Motive, charakteristische Rhythmen erinnern. Wir werden dieser Spur folgen!
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Das Familienkonzert im Juni – ein symphonisches Fest für kleine und große Musikliebhaber – ist ebenso wie die gesamte zweite Ausgabe des Festivals "Ich höre gute Töne" dem Gedächtnis gewidmet, insbesondere dem auditiven Gedächtnis, das die Grundlage für das Lernen ist – von den in der Kindheit erworbenen Wörtern der Muttersprache über das Erlernen von Fremdsprachen bis hin zum Erwerb musikalischer Fähigkeiten und dem Einprägen von Klängen aus der Umwelt. Aus diesem Grund nimmt die Gehörpflege einen wichtigen Platz im Leben des Menschen ein, von der Kindheit bis zum Erwachsensein. Die Geschichte des Konzerts konzentriert sich auf die so genannten Memo-Spiele, d.h. Gedächtnisübungen, die die Konzentration und das auditive Gedächtnis verbessern. Während des Konzerts werden die Gastgeber mit den Musikliebhaber:innen Gedächtnisspiele spielen, und das Symphonieorchester der Philharmonie wird unvergessliche Werke von Großmeistern präsentieren.
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